Was sonst noch geschieht…

März 2017

  Unsere Volontärin Silke wird im Dorf Khon Khuen wie „Mutter Theresa“ verehrt. Jeden Tag um 17:00 stehen die Dorfbewohner Schlange, damit sie sich sämtliche Wunden anschaut. Sie verteilt natürlich keine Medikamente, zeigt aber den Menschen, wie sie die Wunden sauber halten müssen und rät in kritisch erscheinenden Fällen dringend, das nächstgelegene  Krankenhaus aufzusuchen.

Und: Wenn sie dann das Krankenhaus in Nong Khiaw aufsuchen, gibt es dort nicht einmal ein Röntgengerät oder Ultraschall…noch nicht mal Morphium gibt es dort gegen die Schmerzen. Das einzig mögliche Mittel der Wahl ist Valium. Bei schlimmeren Verletzungen werden die Kinder mit dem Bus nach Luang Phrabang gebracht – für einige ist es dann schon zu spät…

Februar 2017

Eigeninitiativen unseres Volontärteams:

Das Volontärteam lernte beim Zählen der Wasserfilter einen 12jährigen Jungen kennen, der vor drei Monaten seine Eltern verloren hat und allein in einem total baufälligen Haus lebt. Er  bekommt nicht viel Unterstüzung von den Dorfbewohnern und und auf die Frage, was er denn wohl brauche, erwähnte er, dass er sich über einen kleinen Tisch freuen würde, an dem er abends seine Hausaufgaben machen kann.

Der Volontär Klaus hat mit übrig gebliebenem Holz und einem Hammer Tisch und Stuhl gezaubert…der Junge freut sich und ist sehr dankbar dafür.

 

Unsere Volontärin Silke traf in Ban Kong Khuen eine laotische Frau, die nach einen Schlaganfall im letzten Jahr halbseitig gelähmt ist. Silke ist Krankenschwester und hat die Dame in Zeiten mit wenig Arbeit auf der Baustelle und in ihrer Freizeit mit Krankengymnastik behandelt. Isabel brachte ihr aus Luang Phrabang eine Gehstütze mit und Silke wies sie in den Gebrauch ein und zeigte ihr Übungen damit. Nach wenigen Wochen später konnte die Dame alleine mit der Stütze gehen. Alles dank Silkes Initiative und Einsatz!